| Medienprojekt |
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Unter dem Namen SIEQU@ lief ab dem Jahr 2002 das Medienprojekt des Staatlichen Schulamtes für den Kreis Bergstraße und dem Odenwaldkreis: SIcherung und Entwicklung der QU@lität des Einsatzes multimedialer Computer im Unterricht der Grundschulen. Ziel des Staatlichen Schulamtes war es, innerhalb von 3 Jahren den direkten und effizienten Einsatz des neuen Mediums (PC, Internet, Lern- und Unterrichtssoftware) im Unterricht der Primarstufe an 10 ausgewählten Schulen im Schulamtsbereich systematisch und konkret zu unterstützen. Die Pestalozzischule nahm an diesem erfolgreichen Medienprojekt mit der Arbeitsgemeinschaft Computer und Klassenprojekten teil und erarbeitete im Sinne der ständigen Weiterentwicklung "unserer Schule" das nachfolgende Medienkonzept. (Weitere Informationen finden Sie unter: www.siequa.weschnitztal.de) Seit dem Abschluss des Projektes findet die weitere gemeinsame Zusammenarbeit über die Arbeitsgruppe der IT-Beauftragten des Kreises Bergstraße statt. Auf dem Weg zu unserem MedienkonzeptWir, die Pestalozzischule Lampertheim, haben uns mit Schülern und Lehrern auf den Weg zu unserem Medienkonzept begeben. Es handelt sich dabei um eine Momentaufnahme, da wir uns, unsere pädagogische Arbeit und somit auch unser Medienkonzept ständig weiter entwickeln, evaluieren und verändern.
Inhalt:1. Gemeinsame Leitideen und Ziele des Medienkonzeptes 3. Arbeitsgruppe für medienpädagogische Inhalte 4. Schwerpunkte der medienpädagogischen Arbeit 1. Gemeinsame Leitideen und Ziele des MedienkonzeptesAls Grundschule wollen wir unsere Kinder da abholen, wo sie stehen. Dazu gehören auch Walkman, Discman, Gameboy, Computer und Internet. Da die Nutzung des Computers und der Umgang mit den neuen Medien zum Alltag unserer Kinder gehört und nicht mehr wegzudenken ist, werden sie zu Inhalten, Lerngegenständen und Medien der Grundschule. „Die Medienerziehung wird als eine besondere Erziehungsaufgabe der Schule“ im Hessischen Schulgesetz §6, Absatz 5 benannt. Damit kommt der Grundschule, als Schule für alle Kinder eine bedeutende Rolle zu. Als Grundschule wollen wir im Sinne der Chancengleichheit all unseren Schülern grundlegende Medien-, Informations- und Kommunikationskompetenzen vermitteln. Unabhängig von der häuslichen Verfügbarkeit über Computer und Internet sollen alle Schüler „ Kenntnisse und Einsichten, Fähigkeiten und Fertigkeiten erwerben, die ihnen ein sachgerechtes und selbstbestimmtes, kreatives und sozialverantwortliches Handeln in einer von Medien durchdrungenen Welt ermöglichen“ (Tulodziecki, Gerhard: Rahmen für die Medienbildung, 1995, S. 15). Das deckt sich auch mit den Forderungen des Bildungs- und Erziehungsplans, im Bereich Medienkompetenz. Unabhängig von der familiären Betreuung und Umsicht im Umgang mit Computern und Internet wollen wir bei unseren Schülern eine kritische Einstellung den neuen Medien gegenüber entwickeln. Als Grundschule wollen wir nicht auf die Primärerfahrungen verzichten und keine bewährten Unterrichtsformen ersetzen. Medienerziehung ist noch kein neues Fach, sondern erfolgt integrativ im alltäglichen Unterricht. Die Nutzung des Computers soll eine sinnvolle Erweiterung unserer didaktischen Möglichkeiten darstellen. 2. Ausstattung der Schule und der Klassenräume2.1 „Hardware"Unsere Schule verfügt über 36 Notebooks (mit Internetzugang), die über ein Netzwerk mit einem zentralen Server verbunden sind. Jede Schüler/In und alle Lehrkräfte verfügen über ein Benutzerkonto. Zur weiteren Ausstattung gehören noch Drucker,Beamer und ein Smart Board. Die Hälfte der Notebooks stehen in dem 2008 neu umgestalteten Computerraum. Je zwei Notebooks stehen in den Zwischenräumen zwischen den einzelnen Klassen. Der Computerraum verfügt außerdem über eine Arbeitsstation mit PC, Scanner und Farbdrucker. Ein weiterer PC steht noch in der Lernwerkstatt. Das Smart Board wurde in einem anderen Klassenzimmer angebracht. 1 Digitalkamera,ein TV-Gerät mit Video- und DVD-Abspielgerät und ein Smartboard ergänzen die Ausstattung der Schule. 2.2 „Software"Über das Netzwerk verfügt jedes Notebook und somit jede Klasse über:
Weiter eingesetzte Software in Form von Einzellizenzen:
3. Arbeitsgruppe für medienpädagogische InhalteDie Arbeitsgruppe besteht aus der IT - Beauftragten der Schule und der Schuleitung, die auch die Schule in der Arbeitsgruppe der IT-Beauftragten des Kreises Bergstraße vertreten und mitarbeiten. Diese Kollegen kümmern sich um die einfache Wartung der Notebooks, Software-Beratung und –installation und Fachberatung. Weitere Probleme mit den Notebooks werden per Fernsupport gelöst. 4. Schwerpunkte der medienpädagogischen ArbeitDie Schwerpunkte unserer medienpädagogischen Arbeit verteilen sich über die Jahrgangsstufen 1/2 und die Jahrgangsstufen 3/4. Die „Dimensionen der Medienbildung" halfen uns, unsere medienpädagogischen Überlegungen zu unterscheiden und in der nachfolgenden, von uns leicht abgewandelten Matrix, zur Übersicht zu bringen.
5. FortbildungDas Kollegium der Pestalozzischule wird fortschreitend im Umgang mit neu angeschaffter Software und wichtiger Internetseiten geschult. Für die Eltern der Schulgemeinde werden Themenabende wie "Gefahren aus dem Internet" und "Gewalt durch neue Medien" durch den Jugendkoordinator der Polizei des Kreises Bergstraße angeboten und fortschreitend das Infomaterial "Sicher ins Internet" an alle Eltern ausgegeben. Auf der Homepage der Schule finden die Eltern unter den Elterninfos Internetseiten für den "Sicheren Umgang mit dem Internet".
6. Auszeichnung
2009 erhielt die Schule die Auszeichnung "Medienschule des Monats Juni" durch die Medieninitiative "Schule und Zukunft" des Hessischen Kultusministeriums. |



