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Teilnahme an der 1. Hessische Klimakonferenz

 

 

Die Pestalozzischule wurde gemeinsam mit vierzehn anderen hessischen Grundschulen ausgewählt, an der 1. Hessischen Kinder Klimakonferenz teilzunehmen. 24 SchülerInnen aus unserem 3. Jahrgang werden mit den Medienpädagogen der Firma Kontextmedien einen Video- und Audioclip erstellen. In den Clips werden die eigenen erfolgreichen Lernpfade der Schule im Kontext der Nachhaltigkeit beschrieben und dargestellt. Im weiteren bereitet sich die Gruppe mit Frau Schulz und Frau Gehbauer auf den Besuch des Hessischen Landtages und die Teilnahme an der Kinder Klimakonferenz vor. "

Was ist ein Landtag? Wie entsteht ein Gesetz? Was leistet die Pestalozzischule im Bereich Klimaschutz? Was kann noch getan werden?

- sind unter anderem die Themen, um den SchülerInnen Handlungsräume und verantwortliches Mitgestalten im Bereich des demokratischen Lernens und der Bildung für Nachhaltigkeit aufzuzeigen.

Die Klassenlehrerinnen unseres 3. Jahrganges Frau Adam-Huber, Frau Schray-Reber und Frau Weidner begleiten und unterstützen diese Arbeit in jeder dritten Klasse. Unsere Schule hat bewusst nicht eine dritte Klasse für die Teilnahme ausgewählt. Aus jeder 3. Klasse und aus dem Kinderrat und Energieteam wurden Vertreter ausgewählt, die nach der Konferenz als Multiplikatoren in allen Klassen und den verschiedenen schulischen Gremien der Kinder wirken können.

 

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Steckbrief:

Schule: Pestalozzischule Lampertheim
Gruppenname: 
Giraffendetektive
Klasse: 3

 

Achtung!

Hier geht es zu den Bildern der verschiedenen Projekte der Giraffendetektive!

 

Weitere Informationen , den Film und das Hörspiel finden sie unter folgendem Link:

Hessische-Kinder-Klimakonferenz
- speziell zur Pestalozzischule unter dem Punkt "News" und "Beiträge der Projektschulen"

 

 


"Wir wünschen uns einen Ausstieg aus der Atomkraft!"

 

Landtag: Zur ersten hessischen Kinder-Klimaschutzkonferenz kommen 320 Grundschüler nach Wiesbaden

von Johannes Bentrup

WIESBADEN. So viel Trubel gab es schon lange nicht mehr im Landtag: 320 Drittklässler aus allen Ecken Hessens haben am Freitag das Plenargebäude mit Leben gefüllt. Die Kinder aus 14 Grundschulen trafen zur ersten hessischen Kinder-Klimakonferenz zusammen. Sie präsentierten Vorschläge, wie das Klima zu schonen ist und wie jeder etwas für die Umwelt tun kann. Eingeladen waren sie von Kultusministerin Dorothea Henzler (FDP), Umweltministerin Silke Lautenschläger und Landtagspräsident Norbert Kartmann (beide CDU).

Gelbe, türkise, rote und blaue T-Shirts leuchten auf den Sitzungsstühlen. Die Kinder einer Klasse sind in Teamkleidung in den Debattensaal gekommen. So tragen sie vor, welche Umweltschutz-Ideen sie in den vergangenen Wochen erarbeitet haben. Sie präsentieren Videofilmchen, Hörbeiträge, Plakate und Petitionen. Lara aus Gedern in der Wetterau liest von ihrem Zettel ab, dass mehr Windräder gebaut werden sollen, und: ,,Wir wünschen uns einen Ausstieg aus der Atomkraft!" Kurz guckt Lautenschläger versteinert; kämpft sie doch dafür, dass Kernkraftwerke länger betrieben werden dürfen.

Lautenschläger, die selbst zwei jüngere Kinder hat, zeigt sich sonst bestens gelaunt und findet die passenden Worte, so dass die Kleinen gebannt zuhören. Beim Klimaschutz sei es ähnlich wie beim Fußball: ,,Man muss immer am Ball bleiben, und man braucht ziemlich viel Puste." Mit langem Atem müsse man weiter für den Schutz des Klimas kämpfen, sagt die scheidende Ministerin: ,,Wir sind noch nicht über die Vorrunde hinaus." Die Konferenzteilnehmer, meist acht oder neun Jahre alt, klatschen enthusiastisch.

Edin von der Waldschule Tempelsee in Offenbach erklärt, wie sich seine Klasse in diesem Schuljahr mit Umweltschutz befasst hat: ,,Wir haben auf den Schulhof eine riesige Folie gelegt, und da haben wir den ganzen Müll hingetragen." Das Weggeworfene aus den Mülleimern der Klassen sei nach Plastik, Papier, Restmüll und Biomüll sortiert worden. Mittlerweile sei die Mülltrennung in den Klassen zur Gewohnheit geworden, erläutert der Junge auf Nachfrage.

Die Kinder-Klimakonferenz bildet den Abschluss eines mehrmonatigen Projekts, bei dem sich die Grundschüler mit den Themen Energie, Wasser und Klima beschäftigten. Veranstalter sind das Landesamt für Umwelt und Geologie, das Kultus- und das Umweltministerium, der Landtag sowie die Medieninitiative Hessen ,,Schule@Zukunft". Mit dem Projekt soll politische Bildung, die Sensibilisierung für Umweltthemen und der Erwerb von medienpraktischen Kompetenzen gefördert werden. So springen auch kleine Reporter mit Film- und Fotokameras auf dem Treffen herum.

Bevor es für die jungen Klimaschützer im Foyer Wurst und Wasser, Saft und Obst zum Mittagessen gibt, überreichen sie den Ministerinnen ihre Petitionen. ,,Wir wünschen uns, dass alle Schulhefte aus 100 Prozent Altpapier hergestellt werden und dass es keine anderen mehr zu kaufen gibt", heißt es da. Etwas leichter umzusetzen dürfte die Forderung von Mehmet Ali aus Wiesbaden sein: ,,Wir wünschen uns für unseren Schulhof ein Labyrinth aus Bambus." Das verschönert den Hof, eignet sich prima zum Spielen und produziert Sauerstoff.

Ein Mädchen macht Vorschläge, wie jedes Kind und jeder Erwachsene Wasser sparen kann: ,,Lieber Duschen statt Baden." Und: ,,Beim Zähneputzen nicht das Wasser laufen lassen." Neben Alltagstipps weisen die Kinder aber auch in die Ferne: Zur Herstellung eines T-Shirts würden 2700 Liter Wasser verbraucht, erklärt ein Junge von der Grundschule Simmershausen (Fuldatal). Sehr viel sei das. ,,Boah", zeigt sich eine Begleiterin überrascht und bezeugt, wie passend ein Tipp war, den Lautenschläger zu Beginn mit auf den Weg gab: ,,Alles, was ihr in der Schule gelernt habt, erzählt das mal zu Hause weiter."

Quelle: ECHO online vom 26. Juni 2010


Umwelt: Drittklässler im Landtag

Kinder fordern mehr Klimaschutz

Wiesbaden. Etwa 320 Schüler aus 14 hessischen Grundschulen haben im Landtag ihre Wünsche für eine saubere Umwelt und mehr Klimaschutz vorgebracht. Zur Vorbereitung der 1. Hessischen Kinder-Klimakonferenz gestern hatten die Drittklässler mit ihren Lehrern seit März Informationen zu Klima, Wasser und Energie gesammelt und im Unterricht Schaubilder, Videos oder Hörspiele erstellt.

Im Plenarsaal saßen die Schüler auf den Abgeordnetenplätzen und hörten Umweltministerin Silke Lautenschläger (CDU) zu. Sie verglich den Klimaschutz ganz aktuell mit einem Fußballturnier: "Beim Klimaschutz muss man immer am Ball bleiben, man braucht ziemlich viel Puste. Wir sind noch längst nicht über die Vorrunde hinaus." Kultusministerin Dorothea Henzler (FDP) lobte die Kinder für ihren Einsatz: "Je früher man sich mit solchen Themen befasst, desto besser." An dem Bildungsprojekt hat auch das Hessische Landesamt für Umwelt und Geologie (HLUG) mitgearbeitet.

In der Energiepolitik setzten die Drittklässler andere Akzente als die schwarz-gelbe Landesregierung. "Wir wünschen uns einen möglichst schnellen Ausstieg aus der Atomkraft", sagte eine Schülerin von der Erlenbach-Grundschule in Gedern (Wetteraukreis). Es sollte mehr Energie aus Sonne, Wind und Wasser gewonnen werden. lhe

Quelle: Südhessen Morgen vom 26. Juni 2010


Klimaschutz: Kinder fordern saubere Umwelt

Kinder-Klima-Konferenz














Kinder-Klima-Konferenz (Bild: dpa)


Etwa 320 Schülerinnen und Schüler aus 14 hessischen Grundschulen haben im Landtag ihre Wünsche für eine saubere Umwelt und mehr Klimaschutz vorgebracht. Zur Vorbereitung der 1. Hessischen Kinder-Klimakonferenz am Freitag hatten die Drittklässler mit ihren Lehrern seit März Informationen zu Klima, Wasser und Energie gesammelt und im Unterricht Schaubilder, Videos oder Hörspiele erstellt.

Im Plenarsaal saßen die Schüler auf den Abgeordnetenplätzen und hörten Umweltministerin Silke Lautenschläger (CDU) zu. Sie verglich den Klimaschutz ganz aktuell mit einem Fußballturnier: "Beim Klimaschutz muss man immer am Ball bleiben, man braucht ziemlich viel Puste. Wir sind noch längst nicht über die Vorrunde hinaus."

Kultusministerin Dorothea Henzler (FDP) lobte die Kinder für ihren Einsatz: "Je früher man sich mit solchen Themen befasst, desto besser." An dem Bildungsprojekt hat auch das Hessische Landesamt für Umwelt und Geologie (HLUG) mitgearbeitet.

In der Energiepolitik setzten die Drittklässler andere Akzente als die schwarz-gelbe Landesregierung. "Wir wünschen uns einen möglichst schnellen Ausstieg aus der Atomkraft", sagte eine Schülern von der Erlenbach-Grundschule in Gedern (Wetteraukreis). Es sollte mehr Energie aus Sonne, Wind und Wasser gewonnen werden.

Die Regierung will bis zum Jahr 2020 einen Anteil von 20 Prozent erneuerbarer Energien erreichen, setzt aber auch auf längere Laufzeiten für Kernkraftwerke.

Die Schüler der Geschwister-Scholl-Grundschule in Wiesbaden hatten einen Wunsch für den eigenen Schulhof: Einen Irrgarten aus hohem Bambus, der gleichzeitig viel Sauerstoff liefert. "Wir wünschen uns, dass alle Menschen genug Wasser haben", stand auf einem Plakat der Meinhard-Schule in Grebendorf (Vogelsbergkreis).

Praktische Tipps zum Wassersparen lieferte eine Schülerin gleich mit: "Lieber duschen als baden. Beim Zähneputzen nicht das Wasser laufen lassen."(dpa)

Quelle: FR-online.de vom 25.06.2010


320 Drittklässler präsentieren Ergebnisse zum Klimaschutz


Hessens Kinder machen sich über das Klima Gedanken. Vier Monate lang haben sich rund 320 Drittklässler aus 14 hessischen Grundschulen mit Themen wie Klimawandel, Klimaschutz und einem bewussteren Umgang mit Wasser und Energie beschäftigt. Ihre Ergebnisse stellten sie am Freitag bei der ersten Hessischen Kinder-Klima-Konferenz im Wiesbadener Landtag vor.

Landtagspräsident Norbert Kartmann, der die Kinder im Plenarsaal des Landtags willkommen hieß, betonte, es sei ihm ein großes Anliegen, die Räumlichkeiten des Hessischen Landtags für Kinder zu öffnen: „Um Kinder für gesellschaftliche Themen und deren Behandlung in der Politik zu interessieren, muss ihnen das politische System auf altersgerechte Art und Weise näher gebracht werden. Dazu gehört, dass sie Einblick nehmen können in die Orte des politischen Geschehens. Die 1. Hessische Kinderklimakonferenz leistet einen großen Beitrag für die politische Bildung der Kinder“. Damit griff der Landtagspräsident eines der drei Ziele des Projektes auf, zu denen neben der politischen Bildung auch die Sensibilisierung für Umweltthemen und Klimaschutz sowie der Erwerb von medienpraktischen Kompetenzen gehörten.

An diesem Tag hatten die Kinder nun Gelegenheit ihre Ideen zum Umwelt- und Klimaschutz in Form von Video- und Audioclips vorzustellen und darüber zu diskutieren. Kultusministerin Dorothea Henzler lobte die gelungene mediale Umsetzung der verschiedenen Themen durch die Kinder. „Die Verknüpfung von aktiver Medienarbeit mit politischer Bildungsarbeit und der Bewusstseinsschaffung für das Thema Klima auf der Grundlage des hessischen Bildungs- und Erziehungsplans ist mit diesem Projekt hervorragend umgesetzt worden“, freute sich Henzler.

Ob es in einem Videoclip beispielsweise um die Reise eines T-Shirts vom Ernten der Baumwolle bis zum Eintreffen im Verkaufsort ging oder um den klimafreundlichen Fit-Burger, immer war erkennbar, mit welcher Freude und Kreativität sich die Kinder mit ihren Themen auseinandergesetzt haben. Das betonte die Umweltministerin Silke Lautenschläger. „Es ist wichtig, richtig und eine große Verantwortung, Kinder frühzeitig mit den Themen, Klimawandel und Klimaschutz sowie dem ressourcenschonenden Umgang mit Wasser und Energie vertraut zu machen. Die Ergebnisse dieses Projektes zeigen, dass die Kinder sich bewusst mit ihrer eigenen Umwelt auseinandergesetzt haben und gelernt haben, dass jeder Einzelne mit kleinen Schritten viel erreichen kann“, sagte Lautenschläger.

Doch die Politiker konnten nicht nur die Ergebnisse der Kinder betrachten, sie mussten sich auch den Fragen der kleinen Umwelt- und Klimaschützer stellen. So wollten die Kinder zum Beispiel von ihnen wissen, wie viel Wasser síe selbst pro Tag verbrauchen oder warum keine Autos gebaut werden, die ohne Benzin fahren.

Vorbereitet wurde die Veranstaltung von März bis Mai 2010. In dieser Zeit setzten die Kinder sich in ihren Klassen mit den Schwerpunktthemen Energie, Wasser und Klima auseinander, um die Präsentation für die Kinder-Klimakonferenz im Landtag zu entwickeln. In medienpraktischen Workshops wurden sie dabei unterstützt, die bei der Präsentation gezeigten Video- und Audioclips zu realisieren. Partner bei diesem vom Fachzentrum Klimawandel Hessen im Hessischen Landesamt für Umwelt und Geologie initiierten Grundschulprojekt, waren das Hessische Kultusministerium, das Hessische Umweltministerium, der Hessische Landtag, die Medieninitiative Hessen „Schule@Zukunft“ und die Firma Kontextmedien.

Wer sich die von den Kindern produzierten Clips anschauen möchte, der findet diese auf der Projekt-eigenen Webseite unter http://www.hessische-kinder-klimakonferenz.de/ . Neben allen Informationen zu dem Projekt sind dort auch die Fragenliste und eine Petition der Kinder an die Politiker eingestellt. Einige Kinder aus den Projektschulen waren auf der Konferenz in einer Klima-Reporter-Gruppe unterwegs, die vom Medienprojektzentrum Offener Kanal OF/FFM (MOK) betreut wurde. Ihr Bericht ist am 28. Juni 2010 im Offenen Kanal zu sehen und wird dann auch auf der Webseite veröffentlicht.

Quelle: Hessisches Ministerium für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz vom 25.06.2010


Pestalozzischüler erobern Landtag

KLIMAKONFERENZ - Dritte Klassen in Wiesbaden

LAMPERTHEIM (sms). Aufgrund ihres Engagements und für die Bildung an Nachhaltigkeit wurde die Pestalozzischule Lampertheim zur ersten Kinderklimakonferenz Hessens am 25. Juni eingeladen. Mit 23 Schülern aus den Klassen 3a, 3b und 3c fuhren die Schulleiterin Ulrike Schulz, ihre Stellvertreterin, Eva Gehbauer, und vier Eltern zum Wiesbadener Landtag, um an der Klimakonferenz teilzunehmen.

„Kinder leben heute in einer Welt, in der sie sich mit vielem auseinandersetzen müssen, was es vielleicht noch vor einigen Jahren so nicht gab. Die vorherigen Generationen haben Kindern eine Welt hinterlassen, mit der sie lernen müssen, umzugehen. Auf vielen Ebenen stellt das Kinder vor die Aufgabe, sich anpassen zu müssen“, kritisierte Schulleiterin Schulz und erklärte, dass „das Projekt rund um die erste Hessische Kinderklimakonferenz Kinder, Eltern und Pädagogen für die Themen Klimaschutz und Medienkompetenz sensibilisieren und sie für Möglichkeiten, sich selbst aktiv an Klimaschutz zu beteiligen“, öffnen will.

Hinter dem Projekt stehen einige Vorbereitungen und einiges an Organisation, weshalb man es in zwei Phasen eingeteilt hat. In Phase eins, die bereits im März begann, gab es die erste Veranstaltung für Lehrer, bei der diese in das Konzept eingeführt wurden. Zwischen März und Mai wurden dann auch die Schüler aller 15 teilnehmenden Grundschulen über das Thema Klima informiert. Professionelle Medienpädagogen führten daraufhin medienpraktische Workshops durch, wo ein Video- und Audioclip gedreht wurde, in denen die Kinder ihre Klimatipps festhielten. Diese Clips können unter www.hessische-kinder-klimakonferenz.de sowie auf der Internetseite der Pestalozzischule angesehen werden. Auch die Eltern waren nicht außen vor: Es wurde ein Elternabend mit dem Schwerpunkt „Medienerziehung und Einbeziehung der Eltern in das Projekt“ veranstaltet.

Am 25. Juni war es dann endlich so weit: Phase zwei des Projekts konnte starten. Die 23 teilnehmenden Kinder fuhren mit ihren Lehrerinnen und vier Eltern nach Wiesbaden, um an der Kinderklimakonferenz teilzunehmen. „Bis wir endlich im Saal angekommen waren, mussten wir erst mal ganz weit laufen“, erzählten die kleinen Klimaschützer. „Alles war ziemlich groß, und wir durften nichts anfassen. Das ist nämlich alles sehr teuer da“, berichteten sie weiter.

Acht Kinder durften mit in den Plenarsaal zum Debattieren. Die anderen mussten in einem Raum warten, von wo sie das Geschehen auf einer Leinwand verfolgen konnten. Unter anderem nahmen die Umweltministerin Silke Lautenschläger und die hessische Kultusministerin Dorothea Henzler an der Konferenz teil. „Auf die Frage, wie umweltbewusst die Frau Henzler lebt, hat sie uns keine genaue Antwort gegeben“, erzählte David. Die kleinen Klimaschützer hätten nämlich ganz genau aufgepasst, weshalb ihnen auch aufgefallen sei, dass Henzler lediglich mit „man sollte…“ und „man könnte…“ geantwortet hat.

Nach der Debatte konnten die Kinder den restlichen Tag über an verschiedenen Aktivitäten, wie dem Klimakino, teilnehmen.

Die Fahrt nach Wiesbaden soll zeigen, dass auch die Kleinen etwas für ihre Umwelt tun wollen.


Quelle: Bürstädter Zeitung vom 30.06.2010


Pestalozzischule: Fahrt zur 1. Hessischen Kinder-Klimakonferenz / Fragen gestellt und Petition überreicht

Schüler wünschen sich offene Ohren der Politiker

Lampertheim. Wenn es darum geht die Umwelt zu schützen und Ideen zur Energieeinsparung zu sammeln, sprudeln die Mädchen und Jungen der Lampertheimer Pestalozzischule nur so vor guten Einfällen: Kurzes Stoßlüften, umweltfreundliche Kleidung und Schulmaterialien kaufen, Lebensmittel aus der Region verwenden, Müll vermeiden oder zumindest trennen, kein Wasser verschwenden und so weiter.

Deshalb waren die Schüler der dritten Klassen nun auch zusammen mit weiteren 13 Grundschulen zur 1. Hessischen Kinder-Klimakonferenz in den Wiesbadener Landtag eingeladen worden, wo sie den Politkern Fragen stellen und ihnen Petitionen überreichen durften.

Schon im Vorfeld hatten sich die insgesamt 23 Lampertheimer Teilnehmer auf diesen wichtigen Termin intensiv vorbereitet und zusätzlich zum Unterricht, die gute Arbeit, die die Pestalozzischule seit Jahren auf diesem Gebiet leistet, noch einmal dokumentiert. Am Freitagmorgen ging es dann für die "Giraffen-Detektive", wie sie sich nannten, in Begleitung von Rektorin Ulrike Schulz, Lehrerin Eva Gehbauer sowie vier Müttern auf in Richtung Wiesbaden.

Hier erwartete die Kinder auch ein Mittagessen und eine Führung durch das Schloss. Höhepunkt war die Diskussion im Plenarsaal, am der rund ein Drittel von ihnen teilnehmen durfte, während die anderen das Geschehen über Videoleinwände verfolgten. Anwesend waren dabei auch Umweltministerin Silke Lautenschläger, Kultusministerin Dorothea Henzler sowie der Präsident des Hessischen Landtags, Norbert Kartmann. Moderiert wurde die Veranstaltung von hr-Wettermann Thomas Ranft.

Hier hatten die Kinder die Gelegenheit den Politikern ihre Petitionen zu überreichen. Die Pestalozzischule etwa regte an, dass das Sammeln von "Grünen Meilen" für alle klimafreundlich zurückgelegten Wege, auf sämtliche Bildungseinrichtungen in Hessen ausgedehnt wird. Konkrete Zugeständnisse seien an diesem Tag zwar nicht gemacht worden, berichteten die jungen Teilnehmer. Insgesamt sind die Schüler jedoch zuversichtlich, dass viele ihrer Ideen und Wünsche auf offene Ohren gestoßen sind. Wenn auch nicht sofort, so werde doch die eine oder andere Anregung in der Zukunft von der Politik gewiss aufgegriffen werden. Auch Schulleiterin Ulrike Schulz zog ein positives Resümee. "Die Kleinen zeigen den Großen, wie man den Klimaschutz nachhaltig verbessern kann!" Ja

Quelle: Südhessen Morgen vom 29. Juni 2010


 
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