| Fakir-Tüten und kleine Tornados |
| Montag, den 30. März 2009 um 16:47 Uhr |
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26.03.2009 - LAMPERTHEIM Ansturm beim Forschertag in der Pestalozzischule/Kinder von Experimenten begeistert (sohn). "Es war ein wunderbarer Tag, und das große Interesse unserer vielen Besucher spricht für sich", erklärte Schulleiterin Ulrike Schulz von der Pestalozzischule nach Abschluss des 2. Forschertags der Forscherwerkstätten Lampertheim. Ebenfalls vor Ort waren die Direktorin der Goetheschule, Margarete Veltman, und der Rektor des Lessing-Gymnasiums (LGL), Dr. Jürgen Haist. Das Netzwerk Forscherwerkstätten ist einmalig in Hessen und setzt sich für naturwissenschaftliche Bildung ein. Insgesamt 19 Einrichtungen beteiligten sich am Dienstagnachmittag am Aktionstag. Zwischen 14 und 16.30 Uhr lud die Pestalozzischule alle Grundschüler und Kinder aus den Lampertheimer Kindertagesstätten zum Experimentieren ins Foyer der Schule ein, das fast aus allen Nähten platzte. Zu entdecken gab es viel: Zahlreiche Experimentierstände, ein Leonardobrückenbau- Wettbewerb, und der Ideenwettbewerb Brückenbau wartete auf die Teilnehmer. Die beteiligten Einrichtungen boten unterschiedliche Experimente an, die die Kinder selbstständig durchführten: vom Bau eines Stromkreises mit Wechselschaltung, über das Herstellen einer Wasserlupe bis hin zum Entwerfen einer Geheimschrift, galt es Neues zu erforschen. Leuchtende Augen und weitaufstehende Münder hatten viele kleine Forscher an den Experimentierständen. So auch beim Experiment "Fakir-Tüte". Die Kinder staunten darüber, dass kein Wasser aus dem gefüllten Tiefkühlbeutel herauslief, nachdem sie mehrere Buntstifte durch den verschlossenen Plastikbeutel gesteckt hatten. "Der Beutel hält dicht, weil sich das Plastik fest um den Stift legt", erklärt Erzieherin Doris Weihmann von der Kita Guldenweg Für nicht mindergroße Begeisterung sorgten Flaschentornados, die die Kinder durch das Schütteln zweier, durch einen Adapter verbundenen Flaschen, entstehen ließen. Leon Höfer und Leah Schlömp bekamen nicht genug vom Tornadoschütteln: "Ich brauch keinen Nintendo mehr". bemerkt Leon, der sichtlich fasziniert vom großen Wirbel in den Flaschen war. "Dass die Leonardobrücken tatsächlich stehen, finde ich klasse", bemerkte Ulrike Schynoll. Beim Leonardobrückenbau-Wettbewerb stand den Wettkämpfern ein Baukasten mit Hölzern zur Verfügung, woraus sie eine Brücke konstruieren mussten. Schynoll ist der Meinung, dass solche Forschertage das Interesse der Kinder an Naturwissenschaften wecken und fördern. Ihre Tochter Lilly ist fleißig am Mischen von Rotkohlsaft mit Stoffen wie Kalklöser, Spülmaschinensalz oder Zitronensäure. Dabei entstehen unterschiedlich farbige Flüssigkeit, von denen Lilly nicht genug bekommt. "Wir haben alle gewonnen durch diesen Forschertag", bemerkte Haist, bevor er die Gewinner verlas. Sieger wurden in drei Wettbewerben ermittelt: "Brücken aus Papier", Leonardowettbewerb" und "Logo-Preisrätsel". Sie erhielten Experimentierkästen, Büchergutscheine oder Ähnliches als Belohnung für ihren Einsatz. Alleine beim Ideenwettbewerb Brücken wurden 100 Brücken eingereicht. Die Lehrer-Jury hatte es bei ihrer Entscheidung schwer. Letztendlich bewertetete sie Ideenreichtum, Stabilität der Brücken und Ästhetik. (Quelle: Lampertheimer Zeitung) |



